Christliche Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation

Das Personal 3/2018

 

 dp03 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Leserinnen und Leser,

während ich diese Zeilen schreibe, erleben wir in unserem Land einen der schönsten Sommer. Ein Sommer der in vielen Regionen Deutschlands Unwetter aber auch weiten in Teilen unseres Landes große Trockenheit mit sich brachte.

All dies zeigt, dass sich das Klima verändert und zwar weltweit. Mit vielen Problemen für Menschen in Afrika und Asien. Wir haben auch dafür Verantwortung und es kann uns als christliche Gewerkschafter nicht egal sein, dass die Menschen leiden. Wir haben für Afrika, Asien und die Armen in der Welt Verantwortung. Verändert hat sich in diesem Sommer auch der Ton. Rauer ist die Sprache geworden, härter die Auseinandersetzung.

In der Innenpolitik hat dies unsere Bundeskanzlerin spüren müssen, die oft überhart auch aus den eigenen Reihen angegriffen wird, weil sie sich für humane Flüchtlingshilfen, für Europa und die freiheitlichen Werte einsetzt. In unserem Land ist die Arbeitslosigkeit deutlich gesunken und die Zahl der Beschäftigung auf Rekordhöhe. Können wir uns da wirklich der Verantwortung entziehen? Verantwortung tragen aber auch die Manager und Wirtschaftslenker. Wenn sie den einzelnen Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen, sich ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst werden und wenn sie ihren Aktionären und Eignern auch mal sagen müssen, dass ethisches Wirtschaften wichtiger ist als Rekorddividenden, dann wird die Welt auch ein Stück besser und gerechter. Ich hoffe, dass dies nicht nur ein Sommertraum eines Gewerkschafters ist.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Hochsommer und einen guten Start in den Herbst,


Ihr Ulrich Bösl
CGPT Bundesvorsitzender

 

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