Christliche Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation

5 Tage Woche in der Zustellung

Das Bundeswirtschaftsministerium beabsichtigt, dass Postgesetz zu erneuern, ein Kernpunkt ist, dass es ausreicht an 5 Tagen die Post zuzustellen. So wäre der Universaldient erbracht.

Die gewerkschaftlichen Mitstreiter lehnen das ab und behaupten, es gäbe großen Arbeitsplatz Verlust. Dies ist aber nicht wissenschaftlich berechnet. Sicher wird es Arbeitsplatzverluste geben, aber nur wenn die sendungsmengen runter gehen. Übrigens, es fehlen überall und bei allen Unternehmen Brief und Paketzusteller! Ja und die DPAG möchte einen freien Montag. Aber wir haben hingehört als CGPT. Wir haben mit den Zustellerinnen und Zustellern gesprochen und die wünschen etwas ganz anderes. Die hätten lieber jeden Samstag frei, wie fast die meisten Arbeitnehmer. Samstag bleiben viele Sendungen liegen, weil Firmen, Kanzleien, Praxen geschlossen haben. Lasst die Post und Paket ganz liegen am Samstag. Wer sein Paket, Brief oder Zeitung am Samstag haben möchte, der sollte dies für ein Zusatzpreis auch bekommen. Aber die Mehrzahl der Zustellerinnen und Zusteller sollte einen freien Samstag haben. So haben sie eine Chance auf Erholung. Ja und wenn Pakte und Briefe einen Tag nicht zugestellt würden, wäre das auch ein Beitrag zum Kilmaschutz. Nicht nur vom Klimaschutz reden, auch machen! Wenn wir da nicht verzichten, wird sich nichts ändern.

Der Zusteller Beruf würde attraktiver werden, wenn samstags frei wäre. Dies ist ein Ziel, für das man mit langem Atem arbeiten sollte .

Ulrich Bösl