Christliche Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation

Das Personal 3/2017

 

 dp03 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Tagen trauert die Welt um den Kanzler der Deutschen Einheit, um Bundeskanzler Helmut Kohl. Unser Land, Europa und die Welt haben Ihm viel zu verdanken. Sicher hat auch er wie jeder von uns Fehler gemacht. Aber nur wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. Lange Jahre hatte ich als Mandatsträger und Parteitagsdelegierter die Möglichkeit Helmut Kohl auch aus der Nähe zu beobachten. Ich fand ihn immer als Mensch, der aus einfachen Verhältnissen kam, und deshalb immer für uns einfachen oder kleinen Leute da war. Auf Parteitagen gab es immer Zeit, wo er ansprechbar war, unter die Leute ging, uns ansprach und auch kleine Wünsche erfüllte, wie Autogramme für Freunde und Familie. Er war offen für die Sorgen und Nöte der Arbeitnehmer. Ich erinnere an die neue soziale Frage oder an seine Familien und Wohnungsbaupolitik, die kleinen Leuten mehr half. Als CDU-Vorsitzender war er für den Gewerkschaftspluralismus stets offen. Er und seine CDU Generalsekretäre besuchten CGB und CGPT Kongresse. Unser CGB Generalsekretär Bernhard Koch hatte Zugang zum Kanzler und zur Regierung. Als frisch gewählter Bundeskanzler hat er sich sofort dafür eingesetzt, dass Wahlverfahren bei Betriebsratswahlen so zu verbessern, dass betriebliche und gewerkschaftliche Minderheiten bei der Stimmauszählung und bei Freistellungen nicht mehr benachteiligt würden.

Aber auch wir CGB'ler haben manchmal zu viel von ihm erwartet.

Über die Wiedervereinigung, seinen Kampf für Menschenrechte für Frieden und Europas Einheit will ich gar nicht sprechen, dass Heft wäre schnell voll.

Jeder hat seine Erinnerung an Helmut Kohl. Danke Gott, dass wir Ihn haben durften.

Ihnen allen viel Freude beim Lesen und einen guten Sommer.


Ihr Ulrich Bösl
CGPT Bundesvorsitzender

 

Weitere News

Suche

Newsletter

refresh

Powered by ChronoForms - ChronoEngine.com