Christliche Gewerkschaft Postservice und Telekommunikation

Das Personal 4/2016

 

 dp04 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ferien sind vorüber und das Leben geht wieder seinen leider schnelleren Gang.

Schneller und immer schneller ist der Gang der Zustellerinnen und Zusteller. In diesen Tagen beginnt in der Briefzustellung der Starkverkehr. Hier werden unsere Kolleginnen und Kollegen enorm gefordert. Leider ist es so, dass die Arbeitsbelastung in der Zustellung ständig steigt. Oft kommen die Kolleginnen und Kollegen hier an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Wir als CGPT wollen die Belastungsschraube in der Zustellung lockern, denn sonst steigt die Unzufriedenheit und der Krankenstand. Und das steigert nicht die Produktivität.

Die DPAG setzt immer mehr auf Roboter und Drohnen. Heute noch Zukunftsmusik, morgen aber vielleicht schon Realität. Wir sind hier auf der Hut.

Bei der Postbank ist noch immer nicht klar wohin die Reise geht. Sie wird von der deutschen Bank gelöst, aber keiner sagt wie. Es ist einfach unfair hier die Beschäftigten in Unklarheit zu lassen. Ja und auch die Deutsche Telekom plant
einen Konzernumbau, wie es das Handelsblatt berichtet. Auch das wird nicht zum Vorteil der Beschäftigten sein. Also ein heißer Herbst für uns Gewerkschafter.

Der CGPT Bundesvorstand war zu politischen Gesprächen über Post und Telekommunikationsfragen im Europa-Parlament. Dabei wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig dieses Parlament ist. Europa ist bei vielen umstritten, aber das vereinte Europa und die damit verbundene ständige Suche nach gemeinsamen Lösungen hat uns mehr als 70 Jahre Frieden geschenkt. Damit
das so bleibt, sollten wir wieder deutlicher für die Friedensgemeinschaft Europas eintreten.

Ihnen wünsche ich Freude beim Lesen und noch einen schönen Herbst,

 

Ihr Ulrich Bösl
CGPT Bundesvorsitzender

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